Woman in the taupe Sohang yoga top and pants in organic cotton, back on the mat

Fünf Tipps für den Wiedereinstieg ins Yoga im neuen Jahr


Das Januarlicht ist dünn. Die Matte liegt seit dem Herbst zusammengerollt in der Ecke. Zurückkommen braucht keinen grossen Vorsatz. Es braucht einen Atemzug, eine Dehnung, einen Morgen, an dem du sie einfach wieder ausrollst.

Jedes Jahr sehen wir um uns herum dasselbe: Die Feiertage lockern den Rhythmus, der Körper wird ein wenig steif, und die Praxis entgleitet leise. Hier sind fünf Tipps, wie du wieder in deine Yogapraxis findest und gut ins neue Jahr startest, gefolgt von ein paar einfachen Ideen für die Küche.

Fünf Tipps für den Wiedereinstieg ins Yoga

  1. Fang klein an. Wenn du länger nicht auf der Matte warst, beginne mit kurzen, einfachen Einheiten. Fünf bis zehn Minuten genügen: ein paar Katze-Kuh-Bewegungen, eine Vorbeuge, eine lange Ruhe auf dem Rücken. Füge jede Woche ein paar Minuten hinzu, so wie der Körper sich öffnet. Wenn du ganz neu im Yoga bist, hilft dir unser Ratgeber welcher Yogastil sich für Anfänger eignet, den richtigen Einstieg zu finden.

  2. Wähle eine feste Übungszeit. Eine regelmässige Zeit macht die Gewohnheit leichter, als es Willenskraft je könnte. Dieselbe Stunde jeden Morgen oder dieselben Abende jede Woche. Patañjali sagt es schlicht: Die Praxis wird fest verwurzelt, wenn sie lange Zeit, ohne Unterbrechung und mit Hingabe gepflegt wird (Yoga Sūtra 1.14). Erst die Regelmässigkeit. Dann die Intensität.

  3. Finde einen Stil und eine Lehrperson, die dich ansprechen. Hatha, Kundalini, Yin, Vinyasa: Jeder Stil hat seinen eigenen Rhythmus. Probiere ein paar Kurse und Lehrende aus und achte darauf, nach welchen du dich leichter fühlst. Dorthin lohnt es sich zurückzukehren.

  4. Komm zurück zu deinem Atem. Der Atem ist der Faden, der dich in den gegenwärtigen Moment zurückholt. Verbinde ihn mit deinen Bewegungen: einatmen, um dich zu öffnen, ausatmen, um dich zu beugen. Wenn du Kundalini Yoga praktizierst, kannst du auch den Breath of Fire, das Pranayama erkunden, das unserer Marke ihren Namen gegeben hat. Beginne sanft, mit wenigen Runden, und verzichte darauf, wenn du schwanger bist oder gesundheitliche Beschwerden hast, ohne vorher deine Ärztin oder deinen Arzt zu fragen. Und wenn du in der Stille sitzen möchtest, findest du in unserem Artikel über fünf Meditationen für einen guten Start ins neue Jahr einfache Übungen für den Anfang.

  5. Sei geduldig und freundlich mit dir. Manche Haltungen werden sich weiter weg anfühlen als im letzten Sommer. Das ist in Ordnung. Yoga ist eine Praxis, keine Leistung. Achte auf das, was zurückkommt, statt zu zählen, was fehlt.

Frau im safranfarbenen Sohang Yoga-Top und der Sohang Yogahose aus Bio-Baumwolle von Breath of Fire
Eine warme Farbe für einen kalten Monat: das Sohang-Set in Safran. Entdecke die Sohang Hose

Eine kleine Hilfe: Kleidung, die du gern anziehst

Das klingt nebensächlich. Ist es nicht. Wenn die Kleidung weich und warm bereit auf dem Stuhl liegt, fällt das Ausrollen der Matte an einem dunklen Januarmorgen leichter. Die Sohang Hose ist aus angerautem Bio-Baumwolljersey (220 g/m²) geschnitten, mit integriertem Rock und Stulpen, die die Knöchel warm halten. Wenn du es lieber eng anliegend magst, vergleicht unser Ratgeber zu den besten Yogahosen und Leggings für Frauen unsere liebsten Schnitte.

Frau im weissen Cephei T-Shirt aus Bio-Baumwolle mit der Sohang Yoga-Legging von Breath of Fire
Körpernah, blickdicht und weich: die Sohang Legging mit dem weissen Cephei T-Shirt. Zur Sohang Legging

Ernährung, die deine Praxis unterstützt

Was du isst, prägt, wie du auf der Matte ankommst: schwer oder leicht, zerstreut oder klar. Hier ein paar einfache Ideen für eine yogafreundliche Küche.

  1. Iss abwechslungsreich, vollwertig und wenig verarbeitet. Obst, Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Im Winter: Wurzelgemüse, Suppen, Linsen, ein Löffel Ingwer im Topf.

  2. Gib pflanzlichen Proteinen Raum. Bohnen, Linsen, Tofu und Nüsse sind grosszügige Proteinquellen, besonders wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst.

  3. Trink genug. Im Winter vergessen wir leicht zu trinken. Halte eine Flasche warmes Wasser oder Kräutertee in der Nähe und trink an Übungstagen etwas mehr.

  4. Geh sparsam mit verarbeiteten und zuckerhaltigen Lebensmitteln um. Nach den Feiertagen spüren viele von uns schon einen Unterschied, wenn sie ein paar Wochen lang einfacher essen.

  5. Probier aus und hör hin. Es gibt nicht die eine Art, für Yoga zu essen. Achte darauf, nach welchen Mahlzeiten du dich leicht und klar fühlst und nach welchen schwer. Iss mehr von den ersten.

Mehr dazu liest du in wie ein Yogi essen, oder probier eine Schale Kitchari, das einfache ayurvedische Gericht aus Reis und Mungbohnen, zu dem viele Yogis in den kalten Monaten zurückkehren.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich beim Wiedereinstieg üben?

Zwei bis drei kurze Einheiten pro Woche sind ein guter Anfang. Regelmässigkeit zählt mehr als Dauer: Dreimal pro Woche zehn Minuten bringen dich schneller zurück als eine lange Stunde im Monat.

Ist es normal, sich nach einer Pause steif zu fühlen?

Ja. Beweglichkeit und Kraft kommen mit sanfter, regelmässiger Praxis zurück. Bewege dich langsam, respektiere deine Grenzen und vermeide es, in den ersten Wochen tiefe Haltungen zu erzwingen. Wenn du Schmerzen spürst, hör auf und frag eine Yogalehrerin, einen Yogalehrer oder eine Fachperson aus dem Gesundheitsbereich.

Was soll ich für den Wiedereinstieg anziehen?

Wähle weiche, atmungsaktive Kleidung, die sich mit dir bewegt und dich in der Entspannung warm hält. Naturfasern wie Bio-Baumwolle fühlen sich angenehm auf der Haut an. Unser Artikel über Yogakleidung und Zubehör erklärt, was du für welchen Stil trägst.

Roll die Matte aus. Atme. Fang neu an.