Woman wearing the white Cephei organic cotton yoga t-shirt by Breath of Fire

So richtest du zu Hause einen schönen Yogaraum ein


Ein Holzboden, von der Morgensonne gewärmt. Eine Baumwolldecke, gefaltet am Ende der Matte. Eine Pflanze, die in der Ecke atmet. Ein Yogaraum muss nicht gross sein. Er muss dich nur einladen, wiederzukommen.

In der yogischen Tradition ist śauca, Reinheit und Klarheit, das erste der niyamas (Yoga Sūtra 2.32). Es betrifft Körper und Geist und ganz natürlich auch den Raum, in dem wir üben. Ein klarer Raum, eine klare Praxis. Hier sind unsere Tipps, wie du zu Hause einen schönen Yogaraum einrichtest, ob du ein ganzes Zimmer oder nur eine ruhige Ecke hast.

Sieben Tipps für deinen Yogaraum zu Hause

  1. Wähle einen ruhigen, friedlichen Ort. Ein Gästezimmer, eine Ecke im Schlafzimmer, ein Treppenabsatz unter einem Fenster: Wichtig ist, dass du ungestört üben kannst. Im Idealfall bleibt der Platz immer bereit, damit du nie Möbel rücken musst, bevor du die Matte ausrollst.

  2. Lass die Luft zirkulieren. Der Atem steht im Zentrum des Yoga, also zählt die Luft, die du atmest. Öffne das Fenster ein paar Minuten vor dem Üben, auch im Winter. Ein frischer Raum hilft dir, beim Pranayama und in der Meditation wach zu bleiben.

  3. Wähle eine gute Matte und ein paar Hilfsmittel. Eine Matte, die dick genug ist, um die Knie zu polstern, und unter Händen und Füssen gut haftet. Dazu ein paar einfache Hilfsmittel: ein Block, ein Bolster oder festes Kissen, ein Gurt und eine warme Decke für die Entspannung. Patañjali beschreibt die Haltung als sthira sukham āsanam, stabil und angenehm (Yoga Sūtra 2.46). Gute Hilfsmittel helfen dir, beides zu finden.

  4. Folge dem natürlichen Licht. Tageslicht schafft eine ruhige Atmosphäre wie nichts anderes. Wenn möglich, leg deine Matte mit Blick zum Fenster oder dorthin, wo das Morgenlicht hinfällt. Am Abend sind warme, sanfte Lampen schöner als eine helle Deckenleuchte.

  5. Setz auf natürliche Materialien. Holz, Leinen, Wolle, Baumwolle, Korbgeflecht, Ton. Natürliche Materialien fühlen sich gut an und geben dem Raum eine stille Wärme. Eine Decke aus Wolle oder Baumwolle, ein Kissenbezug aus Leinen, ein Holzhocker, ein geflochtener Korb für die Hilfsmittel: Jedes Stück bringt den Raum ein wenig näher zur Erde.

  6. Halte den Raum frei. Unordnung zieht die Aufmerksamkeit nach aussen. Bewahre deine Hilfsmittel in einem Korb oder auf einem niedrigen Regal auf und behalte nur, was du wirklich benutzt. Ein paar Minuten Aufräumen nach jeder Einheit sind schon eine Übung in śauca.

  7. Bring Leben und eine persönliche Note hinein. Eine oder zwei Grünpflanzen, ein Bild, das du liebst, eine Farbe, die dich beruhigt. Wenn du überlegst, welche Farben du für Wände oder Textilien wählen sollst, erkundet unser Artikel über spirituelle Farben und ihre Bedeutung die Qualitäten, die traditionell mit jeder Farbe verbunden werden.

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Eine Meditationsecke einrichten

Wenn Meditation Teil deiner Praxis ist, gib ihr einen eigenen kleinen Platz im Raum. Ein festes Kissen oder eine niedrige Bank, eine Decke über den Schultern, eine Wand vor dir oder ein Fenster, durch das du schauen kannst. Jeden Tag am selben Ort zu sitzen, hilft dem Geist, schneller zur Ruhe zu kommen: Der Körper erinnert sich.

Eine schöne Idee: ein kleiner Altar

Ein Altar ist ein persönlicher Ort, der oft für Meditation, Gebet oder andere spirituelle Übungen genutzt wird. In einem Yogaraum gibt er dem Blick einen Fokus und bringt eine Absicht in den Raum. Was du darauf stellst, hängt ganz von dir und deinen Überzeugungen ab. Ein paar verbreitete Ideen:

  • Eine Statue oder ein Bild einer Gottheit oder spirituellen Figur, die dir etwas bedeutet.
  • Kristalle oder Steine, die du schön oder bedeutsam findest, etwa Amethyst oder Bergkristall.
  • Eine Kerze oder Räucherwerk, für sanftes Licht und einen leichten Duft. Lass eine Flamme nie unbeaufsichtigt und lüfte den Raum danach.
  • Blumen, ein Zweig oder eine kleine Pflanze, im Wechsel der Jahreszeiten erneuert.
  • Fotos oder kleine Gegenstände mit besonderer Bedeutung für dich.
  • Ein Notizbuch, um deine Absichten aufzuschreiben oder das, was du nach dem Üben bemerkst.

Bleib einfach. Ein Altar mit drei ausgewählten Dingen sagt oft mehr als einer mit zwanzig.

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Naturfasern, auch auf der Haut

Die Aufmerksamkeit, die du dem Raum schenkst, kann sich auf das ausdehnen, was du darin trägst. Bio-Baumwolle und Naturfasern lassen die Haut atmen und bleiben auch in langen Entspannungen weich. Lies, warum wir uns für Naturfasern in der Yogakleidung entschieden haben, und in unserem Ratgeber zu Yogakleidung und Zubehör, was du für welchen Stil trägst.

Häufige Fragen

Wie viel Platz brauche ich für einen Yogaraum?

Weniger, als du denkst. Eine Yogamatte misst etwa 180 auf 60 cm. Rechne genug Platz dazu, um die Arme zu beiden Seiten auszustrecken, dann kannst du auf etwa 2 auf 2,5 Metern bequem üben.

Welche Pflanzen passen in einen Yogaraum?

Wähle Pflanzen, die zum Licht deines Raums passen und pflegeleicht sind, etwa eine Efeutute, ein Einblatt oder einen Bogenhanf. Wenn du Haustiere oder kleine Kinder hast, prüfe, ob die Pflanze für sie giftig ist.

Was gehört in eine kleine Yogaecke?

Eine Matte, ein Kissen, eine Decke und ein Korb, um alles aufzubewahren. Eine Pflanze oder ein Gegenstand, der dir etwas bedeutet, genügt, damit sich die Ecke nach dir anfühlt.

Ein klarer Raum. Ein ruhiger Atem. Hier beginnt die Praxis.